BDI Klima-Stadt
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BASF
BASF geht mit Energie effizient um und baut
Bürogebäude mit hohem Komfort bei geringen Kosten
Einfach anzuwendende Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz von
Gebäuden aller Art: Eine verbesserte Dämmung zusammen mit
Latentwärmespeichern
der BASF steigern kostenwirksam den Komfort
und reduzieren den Heiz- beziehungsweise Kühlbedarf.
In Großbritannien hat BASF mit Unterstützung von Kunden und Partnern ein Haus errichtet, um zu zeigen, wie sich mit BASF-Rohstoffen
ein energieeffizientes und bezahlbares Heim schaffen lässt.
Das Haus hat eine kompakte Grundfläche und erwärmt sich passiv durch Sonneneinstrahlung. Natürliche Belüftung verbindet sich mit einer
Innenausstattung mit hoher Wärmekapazität zur umweltschonenden Gestaltungsstrategie. Für die Erdgeschosswände wurden Schalsteine aus
Neopor® (Link: http://www.energyefficiency.basf.com/ecp1/EnergyEfficiency/de/function/conversions:/publish/upload/pdf/neopor_br_d.pdf)
und Gipsbauplatten
mit dem Latentwärmespeicher Micronal® PCM
http://www.energyefficiency.basf.com/ecp1/EnergyEfficiency/de/function/conversions:/publish/upload/pdf/flyer_smartboard_d.pdf
verwendet – für die Wände des Obergeschosses vorgefertigte Holzwerkstoffplatten mit einer Dämmung aus Polyurethan-Hartschaum
http://www.energyefficiency.basf.com/ecp1/EnergyEfficiency/de/function/conversions:/publish/upload/pdf/081110_Elastogran_Elastopor_H_spray_foam_d.pdf
Das Dach ist mit dem gleichen Material gedämmt.
Bei dem Metalldach reduzieren zudem Wärmemanagement-Pigmente
http://www.basf.com/group/corporate/de/news-and-media-relations/science-around-us/cool-black/index
von BASF die Wärmeaufnahme
und wirken so der übermäßigen Aufheizung des Dachraums entgegen. Die Lebensdauer der Beschichtung wird so verlängert und der so genannte
Wärmeinseleffekt in Stadtquartieren verringert.
www.house.basf.co.uk
Effizient, Gebäudedämmung, Latentwärmespeicher, BASF, Komfort, Wärmekapazität
Bayer
Bayer optimiert mit EcoCommercial Building seine Klimabilanz
und baut Büro- und Industriegebäude die ihren Energiebedarf komplett selbst decken.
Gebäude verursachen fast 20 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Für das bislang vernachlässigte Segment der
Büro- und Industriebauten hat Bayer mit Partnern das “EcoCommercial Building”
entwickelt – ein global anwendbares Konzept für Null-Emissions-Gebäude.
Der Energieverbrauch in Gebäuden verursacht fast 20 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Für das bislang vernachlässigte Segment der
Büro- und Industriebauten sowie Gebäude sozialer Einrichtungen hat Bayer im Rahmen seines umfassenden Klimaprogramms mit Partnern das Konzept
des “EcoCommercial Building” entwickelt. Das Besondere: Es ist an die verschiedenen Klimazonen der Erde anpassbar. Auf Basis effektiver
Gebäudedämmung und selbst erzeugter regenerativer Energie deckt ein EcoCommercial Building seinen kompletten Energiebedarf im Jahresdurchschnitt
selbst – emissionsneutral.
Bayer baut gegenwärtig nach diesem neuartigen Konzept ein eigenes Bürogebäude in der Nähe von Neu Delhi und eine betriebliche
Kindertagesstätte am deutschen Standort Monheim. Das Gebäude in Indien wird im Vergleich zu der in den Subtropen üblichen Bauweise mit 70 Prozent weniger
elektrischer Energie auskommen. In Monheim steht nicht die Wärmeabwehr im Vordergrund, sondern im Gegenteil der Wärmeschutz. In beiden Fällen spielen
Polyurethan-Dämmmaterialien auf Basis von Bayer-Rohstoffen eine Schlüsselrolle. Ihre Klimabilanz: Sie sparen mehr als 70mal soviel Energie ein, wie für ihre Produktion erforderlich ist.
Bayer, EcoCommercial Building, Treibhausgase, Null Emissions Gebäude, Büro- und Industriegebäude, Gebäudedämmung
Rheinzink
Mit Rheinzink CO2 einsparen: Durch eine Kombination durch
Sonnenenergie und Wärmepumpe.
Ein Zink-Solar-Dach wandelt Sonnenenergie in direkt nutzbare Wärme um – auch bei Bewölkung oder winterlichen
Außentemperaturen. Zusammen mit einer Wärmepumpe führt das zu erheblichen CO2-Einsparungen.
Unter einer Schutzkassette aus Zink ist ein Fluidträger aus Kapilarröhrchen wärmeleitend und wärmegedämmt befestigt und an ein Sammelrohr angeschlossen.
Durch die gute Leitfähigkeit des Zink arbeiten diese unverglasten Sonnenkollektoren zusätzlich als Umweltabsorber: Durch kontinuierliche Niedertemperaturwärme
erwirtschaften sie in haustechnischen Systemen hohe Energieerträge - auch bei Bewölkung und winterlichen Außentemperaturen. In Kombination mit einer
Wärmepumpe führt das gegenüber einer modernen Öl-Heizung zu Einsparungen von 2,5 t CO2 p.a.
Zink-Solar-Dach, Wärmepumpe, Rheinzink GmbH & Co. KG, Sonnenkollektoren, Umweltabsorber, Niedertemperaturwärme, moderne Öl Heizung
GVST
GVST gewinnt Strom aus Grubengas und reduziert den CO2-Ausstoss durch
erneuerbare Energie.
Im Jahr 2000 wurde Grubengas in den Kreis der durch das EEG begünstigten regenerativen Quellen aufgenommen. Seitdem steht die
Nutzung als Energieträger im Vordergrund, mit Vorteilen für die Grubensicherheit und die Umwelt.
Das Grubengas wurde mittels EEG-Förderung energiepolitisch gezielt erschlossen. Seitdem hat sich vor allem im Ruhrrevier ein Industriezweig dynamisch und mit neuen Arbeitsplätzen im
Umweltbereich entwickelt. Im Bereich stillgelegter Bergwerke werden noch vorhandene Rohrsysteme genutzt oder Bohrungen nach Auswertung vorliegender Karten und Daten dort durchgeführt,
wo die Gashöffigkeit am größten vermutet wird. Im aktiven Bergbau gelangt das Grubengas über Leitungen nach über Tage. Generatoren erzeugen nach Verdichtung des Grubengases Strom,
der in regionale Netze eingespeist wird. Im Jahr 2007 erzeugten 151 Blockheizkraftwerke mit einer installierten Leistung von rd. 230 MW über 1,3 Mrd. kWh. Damit tragen die
Grubengasverwertungs-gesellschaften mit der Verringerung von 5,9 Mio. t/a äquivalenten CO2-Emissionen zum Klimaschutz bei. In NRW beträgt der Anteil des Grubengases an der
CO2-Minderung durch regenerative Energien rund ein Drittel.
GVST, Strom aus Grubengas, EEG, Grubensicherheit, stillgelegte Bauwerke
K+S
K+S erhöht die Wirkung ihrer Kraftwerke indem Abwärme von Gasturbinen
wieder in Strom gewandelt werden.
K+S betreibt Trommeltrockner zur Trocknung von Salzen. Wegen der hygroskopischen Eigenschaften der Salze wird dafür ein Temperaturniveau
von 500 bis 600°C benötigt. Dafür kann die Abwärme von Gasturbinen optimal genutzt werden
Gasturbinen werden häufig in Kraftwerken eingesetzt. Neben der Nutzung der Abwärme der Gasturbinen für die Dampferzeugung wird zusätzlich Strom erzeugt.
Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad des Kraftwerks. Da die Stromgewinnung bei sehr hohen Temperaturen erfolgt, haben die Abgase von Gasturbinen Temperaturen
im Bereich von 500°C. Daher sind diese Abgase für Wärmeverbraucher auf höherem Temperaturniveau besonders geeignet. Sofern geeignete Wärmenutzer zur Verfügung stehen,
können Gasturbinen somit auch außerhalb von Kraftwerken sinnvoll eingesetzt werden und die Anzahl von KWK-Prozessen deutlich erhöhen. K+S hat vor vier
Salztrocknungsanlagen Gasturbinen installiert, die jährlich über 7.000 Stunden in Betrieb sind. Die Stromausbeute der Gasturbinen entspricht dabei nahezu der zusätzlich
benötigten Brennstoffmenge. Damit liegt der Wirkungsgrad der Verstromung bei fast 100%.
K+S, Trommeltrockner, Trocknung von Salzen, Abwärme, Gasturbinen, Kraftwerke
Textil-Mode
Der Bundesverband Konfektion Technischer Textilien spart Energie durch
innovative Sonnenschutz- und Gebäudekühlung Systeme.
Automatisch gesteuerte Sonnenschutzsysteme können je Jahr 111 Mio. Tonnen CO2 einsparen,
80 Mio. Tonnen bei der Gebäudekühlung
und 31 Mio. Tonnen bei der Heizung. Dies beweist die ESCORP EU25-Studie des Physibel-Instituts in Maldegem/Belgien.
Weltweit verursacht die Nutzung von Gebäuden 40% des gesamten Energieverbrauchs. Hier liegen die Potenziale für eine deutlich verbesserte Energieeffizienz.
Moderner Sonnenschutz senkt
den Energieverbrauch.
Bei den unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten kann Sonnenschutz individuell eingesetzt werden und somit optimal zu erheblichen Einsparungen verhelfen:
Winter tagsüber:
Nutzung der Sonne zur Unterstützung der Gebäudeheizung, bei Bedarf Nutzung eines innen liegenden Sonnenschutzes als Sicht- oder Blendschutz
Winter nachts:
Innen liegender Sonnenschutz in Kombination mit Rollläden zum Aufbau isolierender Luftpolster, Kälte bleibt draußen, Einsparungen an Heizenergie
bis zu 10%
Sommer tagsüber:
Reduzierung der Sonneneinstrahlung durch außen liegenden Sonnenschutz (z. B. Markisen), spart Kosten für die Klimatisierung;
zusätzlicher Kunstlichtbedarf nicht erforderlich bei der Nutzung tageslichtoptimierter Sonnenschutzsysteme; Energieeinsparungen
bis zu 95%
Sommer nachts:
Natürliche Kühlung der Räume durch ungehinderten Wärmetransport nach außen; Nutzung von innen
liegendem Sonnenschutz als Sichtschutz
Sonnenschutzsysteme, Bundesverband Konfektion Technischer Textilien e.V., BKTex, Gebäudekühlung, Heitung, Energie sparen mit
Sonnenschutz, Energieverbrauch senken, Gebäudeheizung, Rollläden
ZVEI
ZVEI entwickelt mit EnQ effiziente Antriebssysteme durch den Einsatz innovativer
Technologien um den Strom- und Energieverbrauch zu senken.
Bei elektrischen Antriebssystemen können elektronische Drehzahlregelungen und effiziente Energiesparmotoren jährlich 27,5 Mrd. kWh Strom einsparen.
Der Ansatz dahinter: Energie intelligent nutzen! Wie, zeigt die ZVEI-Initiative für Energie-Intelligenz – EnQ.
Energie-Intelligenz ist die für einen Prozess zweckgerichtete Auswahl und sinnvolle Kombination von energieeffizienten Technologien. Sie lohnt sich! 15 Prozent des industriellen Stromverbrauchs
könnten allein bei Antriebssystemen eingespart werden. Viele weitere Einspar- und Optimierungspotenziale ruhen in der gesamten Breite der Energieerzeugung, -verteilung und –nutzung.
Die ZVEI-Initiative für Energie-Intelligenz – EnQ stellt alle am Markt verfügbaren Technologien vor, mit denen diese Potenziale erschlossen werden können.
Energie-Intelligenz beeindruckt bei elektromotorischen Systemen: Elektronische Drehzahlregelungen führen Elektromotoren immer nur genau die prozessrelevante Energiemenge zu. Frequenzumrichter
speisen Bremsenergie in das öffentliche Stromnetz zurück. Und Energiesparmotoren der höchsten Wirkungsgradklasse EFF1 haben weniger Eigenverluste. Insgesamt lassen sich so in der Industrie
bei den Antrieben jährlich 27,5 Mrd. kWh (2,2 Mrd. Euro und 17 Mio.Tonnen CO2) einsparen.
ZVEI, EnQ, elektromotorische Systeme, Initiative für Energie Intelligenz
WV-Metalle
Die Hydro Aluminium Deutschland GmbH spart durch den Einsatz innovativer
Recyclingöfen bis 95% der Energie ein.
Heute ist bereits das meiste in Europa genutzte Aluminium schon einmal recycelt. Innovative Recyclingöfen ermöglichen noch mehr Lebenszyklen,
mit nur 5 % der Energie die für die Primärerzeugung nötig ist.
Der neue Recyclingofen (Zweikammertechnologie) am Standort Hamburg hat eine Jahreskapazität von 50 000 t. Hierdurch können bis zu 95 % der Energie für die Primärerzeugung von
Aluminium eingespart werden. Die verwendete Brennertechnologie (Regenerator) erlaubt eine effiziente Nutzung der Abgaswärme und reduziert den Schmelzwärmebedarf auf ein Minimum.
Die Zweikammertechnologie eignet sich darüber hinaus bevorzugt auch zum umweltfreundlichen Umschmelzen beschichteter Schrotte. Die beim Abschwelen der Beschichtung frei werdende
Wärme wird überwiegend für den Schmelzprozess unter gleichzeitiger Einhaltung strengster Luftreinhaltevorschriften genutzt und damit die Energieeffizienz des Gesamtprozesses zusätzlich gesteigert.
Im Vergleich zur Erzeugung neuen Metalls spart der neue Großofen im Hydro-Werk Hamburg jährliche CO2-Emissionen von ca. 400.000 t ein. Gleichzeitig führt die verbesserte
Brennereffizienz gegenüber konventioneller Bauart zur Einsparung von ca. 4000 t p.a..
Aluminium, innovative Recyclingöfen, mehr Lebenszyklen, Metalle pro Klima, Abgaswärme, Schmelzwärmebedarf, Zweikammertechnologie
Siemens
Siemens macht Windenergie nutzbar und baut hocheffiziente Offshore
Windanlagen für Vattenfall.
Siemens hat für den schwedischen Energieversorger Vattenfall in Lillgrund 48 Windenergie-anlagen mit einer Leistung von jeweils
2,3 Megawatt installiert, die 60.000 schwedische Haushalte mit Strom versorgen.
Der schwedische Offshore-Windpark Lillgrund liegt im Öresund zwischen Malmö und Kopenhagen. Siemens hat im Projekt Lillgrund 48 Windenergieanlagen des Typs
SWT-2.3-93 mit einer Leistung von jeweils 2,3 Megawatt installiert. Der schwedische Energieversorger Vattenfall betreibt den Windpark mit einer installierten Gesamtleistung von
110 Megawatt. Darüber hinaus hat Siemens auch die schlüsselfertige Netzbindung des Windparks inklusive des Baus der Offshore-Umspannstation realisiert. Das Umspannwerk
bündelt die erzeugte Energie und ein 120-MVA-Leistungstransformator transformiert die Spannung, so dass die vom Windpark erzeugte Energie in das schwedische Stromnetz
eingespeist werden kann. Der Offshore-Windpark Lillgrund produziert seit Juni 2008 genug Strom, um 60.000 schwedische Haushalte zu versorgen.
Die Erfahrung von Siemens basiert auf mehr als 7.000 installierten Windenergieanlagen: Seit 1980 liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung wirtschaftlicher Windenergieanlagen.
Von der ersten 22-kW-Windenergieanlage bis hin zu den heutigen Anlagen im MW-Leistungsbereich haben Siemens-Produkte dazu beigetragen, die Windenergie nutzbar zu machen.